Über die Forschung
Über die Forschung
Wie prägen die Ideen, die aus der Amerikanischen Revolution hervorgingen (Bürgerschaft, Rechte, Zugehörigkeit), noch heute das alltägliche bürgerschaftliche Leben in Islip, auch für Bewohnerinnen und Bewohner, deren Familien lange nach 1776 eingewandert sind?
Diese Studie entstand zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Sie vertritt die These, dass das verfassungsrechtliche Erbe der Revolution nicht das Erbe einer einzigen Herkunft ist, sondern ein lebendiger Rahmen, den neuere Gemeinschaften vorfinden, nutzen und umgestalten. Statt Migration als etwas von der Gründungsgeschichte der Town Getrenntes zu behandeln, stellt sie beides in denselben Zusammenhang.
Zwei Säulen, eine Brücke
Islip und Long Island in der Revolution
Islip erlebte die Revolution unmittelbar. Nach der Schlacht von Long Island 1776 geriet die Town unter britische Besatzung; hochrangige britische Offiziere waren in Sagtikos Manor in West Bay Shore einquartiert, dessen Herr, Isaac Thompson, vor und nach dem Krieg in der Gemeindeverwaltung von Islip tätig war. 1790 verbrachte Präsident Washington auf seiner Reise durch Long Island eine Nacht im Manor; einige Berichte legen nahe, dass die Reise zum Teil dem Dank an die Spione der Revolution galt, die zur Sicherung der Unabhängigkeit beigetragen hatten. Dieses Projekt behandelt diese Aussage als offene Forschungsfrage. Dieser Boden der Gründungszeit ist das Fundament des Projekts.
Das Versprechen, noch immer uneingelöst
Die Ideale, die aus jener Revolution hervorgingen (Freiheit, Bürgerschaft, wer zu 'dem Volk' zählt), waren 1783 nicht abschließend geklärt. Sie sind ein Versprechen, das jede Generation weiterträgt. Das heutige Islip, eine Town mit vielen Wurzeln, ist der Ort, an dem dieses Versprechen weiterhin eingefordert wird, und der demografische und institutionelle Befund zeigt, wie neuere Gemeinschaften in das bürgerschaftliche Leben eintreten und es umgestalten, das die Revolution geschaffen hat.
Vorgehen
Die Forschung stützt ihre Argumentation auf Belege, die die Öffentlichkeit überprüfen kann, nicht auf bloße Behauptungen. Sie verbindet demografische Daten des United States Census Bureau; institutionelle Anpassung, also die Punkte, an denen Kirchen, Schulen und die Gemeindeverwaltung sich veränderten, um neuen Gemeinschaften zu dienen, oft bevor diese Veränderungen ins öffentliche Gedächtnis eingingen; und lokale Quellen, von Pfarrblättern und Jubiläumsbüchern bis zu Schuljahrbüchern, Zeitungen und den Protokollen der Town.
Was die Belege zeigen
Ein vorläufiges Ergebnis: Islips demografischer Wandel lässt sich nicht nur anhand von Zensusstatistiken nachvollziehen, sondern auch anhand des institutionellen Wandels, der die Ankunft einer Gemeinschaft oft am frühesten festhält. Zu den ausgewählten Zahlen, die noch in Prüfung sind, gehören:
- Town of Islip — hispanisch oder lateinamerikanisch~37.8%
- Town of Islip — im Ausland geborene Einwohner~23.2%
- Town of Islip — sprechen zu Hause eine andere Sprache als Englisch (ab 5 Jahren)~36.6%
- Central Islip — hispanisch oder lateinamerikanisch~63.1%
- Bay Shore — hispanisch oder lateinamerikanisch~39.2%
Näherungswerte aus U.S. Census Bureau QuickFacts (Schätzungen des American Community Survey); werden vor der Veröffentlichung anhand der aktuellen Tabellen bestätigt.
Institutionen als Beleg
Zu den untersuchten Beispielen gehören spanischsprachige Messen in den Pfarreien von Central Islip und Bay Shore; zweisprachige und English-as-a-New-Language-Programme in den Schulen von Brentwood und Bay Shore; sowie spanischsprachige Dienstleistungen und Formulare der Gemeindeverwaltung. Pfarrblätter, Jubiläumsbücher und Diözesanarchive werden herangezogen, um zu datieren, wann mehrsprachige Angebote erstmals auftraten und wie sie dem Bevölkerungswachstum folgten.
Maßstäbe und Ehrlichkeit über Grenzen
Quellen werden angegeben, damit Leserinnen und Leser auf sie zurückgreifen können. Ergänzende Belege wie Nachnamenverzeichnisse werden als Hinweis behandelt, nicht als Beweis, und nur zusammen mit Zensusdaten, institutionellen Quellen und mündlicher Überlieferung gewichtet. Wo der Befund unvollständig ist (zum Beispiel das genaue Jahr, in dem eine Pfarrei eine spanischsprachige Messe einführte), wird die Lücke klar benannt und als laufende Forschung gekennzeichnet.
Ergebnisse
Die Arbeit entsteht in zwei Registern. Das primäre Ergebnis ist eine Public-History-Ausstellung, die so geschrieben ist, dass jede und jeder sie verstehen kann, selbst Kinder, und die in Englisch und Spanisch vorliegt, mit Polnisch in Planung. Ein begleitender wissenschaftlicher Aufsatz dokumentiert die Forschung formeller für ein Fachpublikum. Ziel ist durchweg, zu bilden und Zugehörigkeit zu fördern: Bewohnerinnen und Bewohner ohne direkte Abstammungslinie zur Gründungszeit sollen sich dennoch in deren Ideen wiederfinden können.